2. Adventssonntag – B/2014

Evangelium: Mk 1, 1-8

  • Beispiel: Begleitung von Menschen in Trauer und Leid
  • Schwierigkeit, die richtigen Worte zu finden
  • Besser: wenig sagen; Begleitung und Trost anbieten
  • Schnelle Erklärungen und Antworten helfen nicht

Erste Lesung – Auslegung

  • Von Trost spricht auch die 1. Lesung
  • Prophet unter dem Namen Jesaja wendet sich an Israel
  • Volk, das gerade eine Phase tiefer Traurigkeit und Leidens durchlebt hat.
  • Leben im Babylonischen Exil seit mind. 1 Generation
  • Ein Zerschlagenes und unterdrücktes Volk.
  • Gefangene ohne Freiheit für eigene Entscheidungen.
  • Prophet kündigt die Rückkehr nach Judäa und Jerusalem an.
  • Es gibt keine Erklärung. Welche Strafe sie auch immer erlitten haben, sie ist jetzt vorbei.
  • Die wichtigste Botschaft jetzt ist Trost. Das ist der Auftrag des Propheten.
  • Trost kommt nicht von den Menschen, sondern von Gott. Gott führt in die Freiheit.
  • Der einzige menschliche Beitrag dazu ist: Bereitet dem Herrn den Weg, beseitigt die Hindernisse. Verkündet die frohe Botschaft: Gott ist da.
  • Er streitet machtvoll für Recht und Gerechtigkeit.
  • Zugleich ist er wie ein guter Hirte, der behutsam die Schafe zur Weide führt.

Was sagt uns Gott für unser Leben heute?

  • Damit müsste alle Angst und Hoffnungslosigkeit für immer beseitigt sein.
  • Aber der Trost und der Friede Gottes haben sich noch nicht überall durchgesetzt.
  • Wir müssen noch warten auf Gott.
  • Warten ist schwer, führt zu Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung.
  • In unserer Zeit heute gibt es viele Menschen, die keine Hoffnung mehr haben und eine Welle von Ängsten bricht über uns herein.
  • Wir brauchen die Botschaft des Jesaja, dass sich Gott am Ende durchsetzen wird. In allem Leiden tröstet er uns. Er wird für uns sorgen, auch wenn wir uns manchmal verlassen fühlen.
  • Bevor sich etwas ändern kann, müssen wir Menschen bereit sein, aus unseren Fehlern zu lernen und unser Verhalten ändern.
  • Vor allem müssen wir als Christen der Welt die Botschaft von der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes mitteilen. Nicht als Glaubensbekenntnis, sondern als Erfahrung.
  • Welche Worte sind ermutigender und Hoffnungsvoller für unsere Welt als die Botschaft: Seht, da ist euer Gott.

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