2. Fastensonntag (B)

Evangelium: Mk 9:2-10
Lesungen: Gen 22,1-2.9a.10-13.15-18; Röm 31b-34

Einleitung

  • Schwere Kost: Abraham opfert Isaac, Verklärung Christi
  • Bild von Raphael, 1516, in den vat. Museen, Zweiteilung
  • Oben: Verklärung Christi am Berg Tabor
  • Unten: Heilung des epileptischen Jungen
  • Beide Ereignisse sind Transfigurationen, Transformationen, beide gehören zusammen
  • Wir sind durch Jesus verwandelt, sollen das Leben anderer verwandeln, besonders der Leidenden, in der Ebene unseres Lebens.

Hauptteil:

  • Transformation Christi offenbart die volle Identität Christi an seine Jünger Petrus, Jakobus, Johannes
  • Sie heben seine Macht über den Tod gesehen, werden mit ihm in Gethsemane sein
  • Sie erleben die Verklärung, aber verstehen sie nicht
  • Wir erleben ihre Reise von der Blindheit zum Verständnis Jesu
  • Viele Symbole
  • Berg als Ort der Gottesbegegnung, dünne Luft
  • 6 Tage nach der Leidensankündigung, nach 7 Tagen sprach Gott zu Mose am Sinai
  • Auf dem Berg erfährt Jesus eine Metamorphose, gr. Metamorphe „Umgestaltung“, Gestaltwechsel
  • Symbol der Kleiderfarbe: Weiß steht für den Himmel
  • Morphe bezieht sich darauf, wie sich die innere Gestalt einer Person nach außen zeigt
  • Hier erleben wir also eine Transformation: Der Göttliche Status Jesu wird nach außen sichtbar
  • Begegnung mit Mose und Elijah, Mose und Elijah sprechen mit Jesus wie einst mit Gott am Berg Sinai bzw. am Horeb.
  • Hinweis: In Jesus ist Gott gegenwärtig; Gott beginnt einen Dialog mit den Menschen.
  • Petrus will bleiben: Es ist „kalon“, wundervoll hier, Tröstung
  • Petrus will Hütten bauen, das schöne Erlebnis festhalten
  • Petrus hat Jesus nicht richtig gehört bzw. vergessen: Nachfolge kostet
  • Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören (wie bei der Taufe Jesu)
  • Jesus sagt immer wieder, ich werde leiden und auferstehen, auch wenn ihr nicht versteht
  • Was Gott von Abraham nicht verlangt (Opfer des geliebten Sohnes), verlangt Gott von sich selbst für die Erlösung der Welt
  • Jünger kämpfen bis zum Schluss mit der Frage: Wie kann Jesus Gottes geliebter Sohn sein und doch am Kreuz sterben?
  • Es geht nicht nur um den göttlichen Status, sondern um die zentrale Aussage: Gott setzt sich persönlich ein für uns, er setzt sich auseinander mit dem Übel in der Welt
  • Der schöne Moment der Gottesnähe bleibt nicht, Jünger sehen Jesus allein, müssen zurück in die Ebene
  • Die Jünger verstehen nicht, wir aber wissen: Jesus, der Gott war, leidet als Mensch um uns zu erlösen. Unterer Teil des Bildes von Raphael
  • Verklärung bleibt eine mystische Erfahrung, aber es geht mehr um die Nähe Gottes als um die Gottferne
  • Die Trennwand von Göttlichkeit und Menschlichkeit wird dünner, sowohl am Berg wie auch bei uns in der Ebene
  • Das Göttliche scheint hindurch in jedem menschlichen Leben, in den Sakramenten
  • Schluss: Manchmal werden wir mit Gott auf dem Berg der Verklärung sein, meistens in der Ebene, wo wir in seinem Auftrag andere heilen sollen

Wo immer wir stehen, wir sind nie weit weg von dem, der die Quelle unseres Lebens und unserer Hoff

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