5. Fastensonntag (B)

Evangelium: Joh 11, 1-45

Datum: 05.04.2014

  • Warum weinte Jesus, als er die Tränen von Lazarus Schwestern und Freunden sieht?
  • Er hat selbst bewusst den Tod von Lazarus zugelassen
  • es zeigt sich die Menschlichkeit Jesu und warum er kam, um den Tod zu besiegen
  • Lazarus hatte zwei Schwestern, diese senden Nachricht an Jesus
  • Jesus entscheidet, nicht sofort zu kommen, sondern zwei Tage zu warten
  • er will ihn dann vom Schlaf erwecken
  • der körperliche Tod, zeigt Jesus, ist nicht das Ende unseres Lebens
  • Gott hat die Macht, uns jederzeit wie aus dem Schlaf zu erwecken
  • Jesus hat den Tod zugelassen, war froh, nicht da zu sein, damit die Jünger glauben
  • Jesus kommt am Haus des Lazarus an, dieser ist bereits vier Tage tot
  • Martha läuft ihm entgegen
  • Gespräch über Auferstehung, Lazarus nicht tot, wäre Jesus hier gewesen
  • Martha glaubt an die Auferstehung am letzten Tag
  • Jesus bestätigt dies als Herzstück des Glaubens
  • ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben
  • glaubst du das? Und Martha glaubt an Jesus
  • Maria erscheint in Begleitung von Freunden, die sie trösten
  • Erzählung handelt nicht nur von der Macht Gottes, auch vom Leid der Verwundung des Abschieds durch den Tod
  • Maria sagt, wärst du hier gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben
  • identischer Satz wie bei Martha
  • aber Maria weint und fällt Jesus zu Füßen
  • Anders als Martha, die Trost fand im Glauben an die Auferstehung
  • Jesus antwortet nicht wie bei Martha, Lazarus wird auferstehen
  • er ist im innersten erschüttert und bewegt
  • warum? Er hat die Situation doch verursacht, war sogar froh darüber, um die Jünger zu belehren
  • aber er lässt sich vom Schmerz und Leiden Marias und Marthas berühren, er beginnt selbst zu weinen
  • warum? Er weiß, dass er Lazarus auferwecken kann, dass Tod nicht das Ende
  • aber in diesem Moment ergreift ihn die Realität der menschlichen Wirklichkeit, die Realität des Todes
  • in der Begegnung mit Maria und Martha erlebt er den Tod nicht abstrakt sondern als Teil menschlichen Lebens, als harte, trennende Wirklichkeit
  • es fährt ihm in die Knochen
  • er sieht, wie seine Freunde trauern, erlebt die Kälte und Einsamkeit, wenn ein geliebter Mensch ins Grab gelegt wird
  • Jesus hat Mitleid, aber nicht nur von außen, mit Abstand, sondern von innen heraus
  • ein Mitleid, das nicht nur fragt, wie ging es mir, wenn ich jetzt an der Stelle des trauernden wäre
  • ein Mitleid, das vollkommen teilnimmt an dem Leiden der anderen
  • Jesus war ganz Mensch und erlebt hautnah das Leiden des Todes
  • er spürt, wie der Schmerz des Verlustes seiner Freunde durchfährt
  • wir erinnern uns in der Fastenzeit, dass er diesen, unseren Tod freiwillig auf sich genommen hat, um uns vom Tod zu retten
  • er hat unsere Tränen gesehen und selbst Tränen vergossen
  • er hätte nicht den Tod auf sich nehmen müssen, aber er tat es für uns
  • er wollte unsere Tränen trocknen für immer
  • er sagte: weg mit dem Tod, ihr seid geschaffen für die Ewigkeit

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